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Güstelitz

Weilerdorf in einmaliger Hügellandschaft

Unter dem Namen Ghustelitze wurde der Ort 1318 das erste Mal urkundlich erwähnt. Güstelitz war ursprünglich ein Weilerdorf, das teilweise aus nur einem Gehöft bestand und gehört heute zur Stadt Putbus. Der Ortsname Güstelitz geht dabei höchstwahrscheinlich auf eine Personenbezeichnung zurück, die aus dem Slawischen stammt.

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Vom 15. bis zum 18. Jahrhundert gehörte der Ort der Familie von Scheelen und bestand aus zwei Bauernhöfen mit einer beziehungsweise anderthalb Landhufen steuerlichen Ackers und zwei Katen. 1695 wurden ein bewohnter Hof mit einem Einliegerhaus und zwei Kostattenanwesen vermeldet, die einem Erich von Bohlen gehörten. Der Ort befand sich um 1700 teilweise im Pfandbesitz der Familie von Bohlen und ging im 18. Jahrhundert an die Familie von Platen über. Das Haus von Potbus kaufte 1785 den Ort Güstelitz und baute dort im 18. Jahrhundert eine Ziegelei. Danach wurde hier eine Häuserkolonie angelegt, von der 1841 jedoch nur ein Haus mit 15 Einwohnern verblieb.

Von 1896 bis zu den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts war Güstelitz ein Haltepunkt der Rügenschen Kleinbahn, die heute als Rasender Roland bekannt ist. Einige Teile dieser Strecke werden heute als Wander- und Radwege genutzt. Mit Beginn des 21. Jahrhunderts wurde Güstelitz aufgrund seiner unvergleichlichen Hügellandschaft auch touristisch erschlossen. Im Zuge dessen wurden hier verschiedene neue Wohngebäude und Unterkünfte für Feriengäste errichtet.