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Hiddensee

Die Insel des nordischen Königs Hedin

Hiddensee soll der Legende nach seinen Namen von dem berühmten norwegischen König Hedin haben. Ob dieser hier um eine Frau oder um Gold gekämpft hat, ist nicht überliefert. Der Name der „Insel des Hedin“ geht jedoch höchstwahrscheinlich auf den nordischen Krieger zurück. Dabei veränderte sich der Name der Insel mit den Jahren bis zur heutigen Schreibweise immer wieder. Aus „Hedinsey“, der vermutlich ersten namentlichen Erwähnung der Insel in einer Sage, wurde erst „Hedins-Oe“, dann „Hiddensjö“ und „Hiddensöe“ und schließlich Hiddensee.

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Von 1815 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte die vor der Westküste Rügens gelegene Insel zu Preußen. Bereits 1874 wurde der sogenannte Amtsbezirk Hiddensee gebildet. Die drei Gemeinden der Insel wurden 1937 und 1939 zur Gemeinde Hiddensee zusammengefasst. Nach der Besetzung durch die sowjetischen Truppen im Jahre 1945 wurde Hiddensee in 18 Neubauernstellen aufgeteilt. Bis 1990 zählte die Gemeinde zum Kreis Rügen im Bezirk Rostock, seitdem ist sie Mecklenburg-Vorpommern zugeordnet.

Heute ist Hiddensee Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten und gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Zum Schutz der Flora und Fauna wurde daher auf der gesamten Insel eine PKW freie Zone eingerichtet. Darüber hinaus wurde der südlichste Teil der Insel als Natur-Schutzzone I ausgewiesen und darf demnach nicht betreten werden.

Hiddensee© Karin Fiedler / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Sehenswürdigkeiten auf Hiddensee

Hiddensee hat vier Ortsteile, die alle ihren ganz ureigenen Charme haben: Vitte ist der größte Ort und liegt im Zentrum der Insel. Hier steht das Rathaus von Hiddensee und auch der Lasten-Fähranleger befindet sich in Vitte. Kloster hingegen wird als das kulturelle Zentrum der Insel gesehen und beherbergt neben der Inselvogelwarte vor allem eine bezaubernde Kirche und das Gerhart-Hauptmann-Haus. Im Osten der Insel liegt Griebe, das älteste und gleichzeitig kleinste Dorf auf Hiddensee. Neuendorf im Süden der Insel liegt größtenteils auf einer weitläufigen Wiesenlandschaft, auf der die Häuser ordentlich aufgereiht nebeneinander stehen. Hier haben viele Wege keine genaue Adresse und im Gegensatz zu den Menschen, die weiter nördlich auf der Insel beheimatet sind, wird hier ein vollkommen anderer Dialekt gesprochen.

Das Wahrzeichen von Hiddensee ist der Leuchtturm Dornbusch, der jedoch aus Sicherheitsgründen ab einer Windstärke von 6 geschlossen wird. Doch auch sonst hat die PKW freie Insel einiges zu bieten. Im Kloster befindet sich das Heimatmuseum, das dem Besucher Aufschluss über die geschichtliche Entwicklung der Insel gibt. Wer sich sehr fürs Angeln und Fische interessiert, sollte das Fischereimuseum in Neuendorf besuchen. Der Name „Lütt Partie“ gibt zum Ausdruck, dass dieses Museum im ehemaligen Geräteschuppen eingebaut wurde.
Das Nationalparkhaus Hiddensee bietet dem Besucher einen tiefen Einblick in den Nationalpark Boddenlandschaft mit dem Schwerpunkt Hiddensee. Dem Besucher wird hier eine Dauerausstellung unter dem Motto „Panta Rhei – Alles fließt!“ geboten, die sich großer Beliebtheit erfreut.