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Jasmund

Naturschutzgebiet mit einzigartiger Kreide-Steilküste

Jasmund ist eine Halbinsel im Nord-Osten von Rügen, auf der unter anderem die Orte Sassnitz, Glowe und Lohme liegen. Inlandgletscher überprägen seit der letzten Eiszeit die idyllische Insel. Vor etwa 14.000 Jahren endete diese Vergletscherung, die verantwortlich für die Kreidefelsen sind. In den folgenden Jahren breitete sich hier eine Kältesteppe aus, die von Birken- und Kiefernwäldern bis hin zu Eichenmischwäldern abgelöst wurde. Heute prägt der hohe Meeresspiegel, der vor 6.000 Jahren seinen heutigen Stand erreicht hat, das Landschaftsbild.

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Die Naturschutzgeschichte Jasmunds beginnt bereits im 16. Jahrhundert. Hier sollte der Wald als Rohstoffquelle geschützt werden. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts drohte jedoch die Zerstörung der Steilwände durch den Kreideabbau. Die Umsetzung der Idee von Lebrecht Jeschke vom Jahre 1964 wurde 1990 durch das Anlegen des Nationalparks Jasmund erbracht. Mit einer Größe von 30 Quadratkilometern liegt dieser in der Ortsmitte von Jasmund und ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Jung und Alt. Doch auch die Steilwände locken eine Menge schaulustiger Touristen an, denn diese wurden von der Natur gebildet und nicht von Menschenhand erzeugt. Die Wellen haben nämlich diese unvergleichbaren Gebilde geschaffen. Besonders sehenswert sind die vielen Senken, die meist von Seen eingenommen werden. Sehr bekannt ist auch der Königsstuhl, der einer der bekanntesten Kreidefelsen mit einer Höhe von 118 Metern ist. Finden Sie weitere Rügen-Tipps im Abacho-Reiseführer.