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Juliusruh

  © Ralf Böhm / Travanto

Paradiesisches Ostseebad im romantischen Bäderstil

Juliusruh gehört zum Ostseebad Breege-Juliusruh und liegt zwischen der Ostsee und dem Greifswalder Bodden auf der Schaabe, dem schmalen Stück Land, das die beiden Halbinseln Wittow und Jasmund verbindet. Als Teil der Gemeinde Breege liegt der Ort südlich von Altenkirchen, wo eines der ältesten Kirchengebäude der Insel steht.

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Zunächst ein Ort der Fischer und Seeleute, entwickelte sich die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts durch Bauten im romantischen Bäderstil immer mehr zum Touristenmagneten. Durch seine Lage an der Tromper Bucht mit ihrem weitläufigen weißen Sandstrand ist der Ort, der mit über 2.000 Sonnenstunden zu den sonnenreichsten Deutschlands gehört, heute eines der beliebtesten Urlaubsziele auf Rügen. Hier kann nach Herzenslust im Meer gebadet, im Strandkorb gesonnt oder einfach nur die Meeresbrise geatmet werden. Neben einem Supermarkt und kleineren Lebensmittelgeschäften, wie Obst- und Gemüseständen gibt es hier auch mehrere empfehlenswerte Restaurants, wie z.B. das Gasthaus zum Walfisch oder das Strandhotel, die für das Leibliche wohl der Gäste sorgen.

Sehenswert ist Juliusruh vor allem auch wegen seines spätbarocken Parks, der zunächst vom Namensgeber des Ortes im Rokokostil angelegt und später zum Kur- und Landschaftspark umgestaltet wurde. Der Park und das Herrenhaus, das bis 1945 noch in diesem stand, wurden 1795 von einem Großgrundbesitzer von der Halbinsel Wittow als Ruhesitz errichtet. Seit 1835 ist der Park, der im Laufe der Zeit vielfach verändert wurde in Besitz der Stadt Stralsund. Im Zentrum des Park Juliusruh wurde ein Denkmal zur Ortsgründung errichtet, das gleichzeitig auch ein Gedenkstein für den Erbauer des Parks ist. Die Anlage enthält auf der barocken Hauptachse, die von Norden nach Süden verläuft und im westlichen Areal eine Art Schutzwall für exotische Pflanzen. Der östliche Teil wurde im Laufe der Jahre im Original englischen Stil umgestaltet und durch einen Teich ergänzt.

Im Norden des Ortes befindet sich außerdem eine Radarstation die als Außenstelle des Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik fungiert und dessen Wahrzeichen der beeindruckende Stahlfachwerkturm aus dem Jahr 1960 ist.