Muttland

Muttland


© Thomas Freibier (THFR) / Wikimedia Commons
Das Muttland hat seinen Namen laut Überlieferung von den heimischen Schweinen. Wenn diese auf die Weide getrieben wurde, um über abgeerntete Kartoffelfelder zu bearbeiten, wurden sie mit den Worten „Mutt! Mutt!“ gelockt. Daraufhin wurde der Ort im Volksmund „Muttland“ genannt.
Der zentrale Kern Rügens wird derzeit als Muttland bezeichnet und ist mit einer Fläche von 285 km² der flächenmäßig größte Teil von Rügen. Es liegt eingebettet zwischen Strelasund und den Greifswalder Bodden.

Besonders aufregend ist hier die Natur, die sich durch viele Senken und Niederungen, Bäche und kleine Seen charakteristisch entwickelt hat. Baudenkmäler, die sich in der Nähe befinden, sind unter anderem die Sankt Bonifazius Kirche, die für die katholische Bevölkerung Anlaufstelle ist. Doch auch die dreischiffige Basilikakirche erfreut sich großer Beliebtheit bei den Touristen.

Im restaurierten Gebäude des ehemaligen Klosterhofes im Stadtteil Bergen befindet sich ein Museum, das im Erdgeschoß die Früh- und Urgeschichte Rügens erzählt. Dort kann man Eindrücke aus der Steinzeit bis zum Ende der Slawenzeit 1168 gewinnen. Im Obergeschoß hingegen kann man die Gründungszeit des Klosters bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. Aber auch die Bergener Stadtgeschichte findet hier Platz und wird den Besuchern nahegebracht.