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Sassnitz

Sassnitz auf Rügen

Die kleine Stadt befindet sich am Südrand des Nationalparks Jasmund in dem auch der berühmte Königsstuhl zu finden ist. Sassnitz hat 12.000 Einwohner und ist als staatlich anerkannter Erholungsort zugleich Tourismusort und Hafenstadt. Das gesunde Klima und das wunderschöne Ambiente sowie die freundlichen Gastgeber machen einen Besuch zu einem Muss.

Im Sassnitzer Stadthafen können sie das geschäftige Treiben genießen oder sich einfach von der Menge treiben lassen. Hier legen Ausflugsboote an, mit denen die Gegend rund um Sassnitz erkundet werden kann. Pflichtstationen sind dabei beispielsweise die unweit liegende Kreideküste und der Königsstuhl. Am Hafen gibt es außerdem einige interessante Museen. Besonders erwähnenswert ist dabei das U-Boot Museum, in dem sich jeder Gast einmal selbst überzeugen kann, wie ein U-Boot funktioniert. Auch dem Fischerei- und Hafenmuseum, das in einem Schiff namens „Havel“ untergebracht ist, sollte ein Besuch abgestattet werden. 

Nicht weit entfernt von Sassnitz befindet sich das Dinosaurierland Rügen, in dem die Dinosaurier als lebensgroße Modelle „in freier Wildbahn“ betrachtet werden können – ein Highlight für Groß und Klein. Der Nationalpark Jasmund, der mit gerade einmal 30 km² Fläche der kleinste Deutschlands ist, beginnt direkt an der nördlichen Stadtgrenze von Sassnitz. Die größte Attraktion des Parks sind natürlich die weißen Kreidefelsen, die majestätisch über dem Meer thronen. Der Königsstuhl, ein 118 Meter hoher Kreidefelsen, ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Rügens. Aber auch eine Vielzahl kleiner Bäche, Seen und seltener Tier- und Pflanzenarten machen das Isotop zu einem bezaubernden Ort. Der Nationalpark verfügt außerdem über zahlreiche Buchenwälder, die von der Unesco zum Weltnaturerbe ernannt wurden. Durchgängige Rotbuchenwälder kommen weltweit nur noch in Europa vor. Diese Urwälder sind aufgrund ihrer Rarität schützenswert. 

Hafen Sassnitz

Der Fährhafen Sassnitz ist das pulsierende Herz der Insel Rügen und die kürzeste Verbindung nach Osteuropa und Skandinavien. Schon die ersten Seefahrer auf der Ostsee fanden hier Unterschlupf, wenn die See unruhig wurde. Heutzutage gilt der Fährhafen als der modernste seiner Art in Deutschland. Wer einfach mal wieder die große Weite der Meere verspüren will, macht es sich an der Hafenmole gemütlich und beobachtet die Fähren, die hier täglich in Richtung Finnland, Litauen, Lettland oder Russland ablegen.
Neben dem Fährhafen findet sich auch ein Stadthafen in Sassnitz. Beschaulich und gemütlich geht es hier zu, denn viele kleine Lokalitäten laden zum Verweilen und „Schiffe gucken“ ein. Ein Hingucker ist auch die rund 1400 Meter lange Hafenmole, an deren Ende der Leuchtturm steht. Bereits seit 1912 komplettiert die Mole den Hafen und ist zugleich ein beliebtes Ziel bei Touristen. Am Hafen gibt es außerdem einige interessante Museen. Besonders erwähnenswert ist dabei das U-Boot Museum, in dem sich jeder Gast einmal selbst überzeugen kann, wie ein U-Boot funktioniert. Auch dem Fischerei- und Hafenmuseum, das in einem Schiff namens „Havel“ untergebracht ist, sollte ein Besuch abgestattet werden.

Sassnitzer Blumentöpfe

Bei einem Spaziergang durch die Hafenstadt Sassnitz findet man sie überall. Die Rede ist von den Sassnitzer Blumentöpfen, eine Sehenswürdigkeit, die man nur hier entdecken kann. Hierbei handelt es sich um eine besondere Art von Feuersteinen, die mit großen Öffnungen versehen sind und in den Oberkreideschichten von Rügen liegen. Satte 200 Kilogramm können die sogenannten „Paramoudra“ auf die Waage bringen. Die röhrenförmige Steine wurden daher besonders gern mit allerlei Blumen bepflanzt und in die Vorgärten der Sassnitzer Wohnhäuser gesetzt. Wer selbst das Glück hat, die Blumentöpfe am Ufer in Sassnitz zu finden, sollte die Steine allerdings liegen lassen. Sie werden sich aller Wahrscheinlichkeit nach an der Sassnitzer Steilküste finden und gehören somit zum Nationalpark Jasmund.