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Schaprode

Historische Siedlungsstätte mit nostalgischen reetgedeckten Fischerkaten

Schaprode ist eine der ältesten Siedlungsstätten der Insel Rügen. Die Gemeinde liegt im Nordwesten der Insel, circa 20 Kilometer von Bergen auf Rügen entfernt und umfasst neben der gleichnamigen Ortschaft Schaprode noch sieben weitere Ortsteile. Der Ort selbst war vermutlich ein slawischer Fürstensitz und wurde 1193 das erste Mal urkundlich erwähnt. Nach 1326 war Schaprode Teil des Herzogtums Pommern, während es vorher zum Fürstentum Rügen gehörte. Im Jahre 1648 wurde der Westfälische Frieden geschlossen, was für den Ort bedeutete, dass er ein Teil von Schwedisch Vorpommern wurde. Erst im Jahre 1815 wurde er der Provinz Preußen zugeordnet. Bereits seit 1818 gehört Schaprode zum Kreis Rügen. Seit 1990 zählt der beschauliche Ort nun zum Bezirk Rostock und damit zu Mecklenburg-Vorpommern.

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Im Ortskern sind insbesondere die reetgedeckten Fischerkaten sehenswert, die teilweise noch historische, geschnitzte Haustüren vorweisen können. Die Wände sind außerdem mit zahlreichen Sprüchen beschriftet, die sowohl in Hochdeutsch als auch in der ortsansässigen plattdeutschen Variante zu lesen sind. Die gotische Johanneskirche, die bereits im 15. Jahrhundert errichtet wurde, ist ebenso wie das 1570 erbaute Herrenhaus ein Tourismusmagnet und baulich absolut sehenswert.

Der Aussichtsturm an der Udarser Wiek ist besonders bei Ornithologen beliebt, da dieser die ideale Möglichkeit zum Erkunden der Vogelbewegungen bietet. Zwischen 1700 und 1720 wurde die Schwedenschanze errichtet, welche die Einfahrt nach Stralsund kontrollieren ließ, sie erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit.