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Ummanz

Die kleine Schwester Rügens

Die Insel Ummanz wird oft auch als kleine Schwester Rügens bezeichnet. Sie liegt zwischen der kleinen Insel Hiddensee und Rügen und ist seit dem Jahr 1901 über eine 250 Meter lange Brücke mit der Insel Rügen verbunden. Der Urlauber kann also von Rügen bequem mit dem Auto oder per Rad nach Ummanz gelangen.

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Eine idyllische Boddenlandschaft lädt hier zum Verweilen ein. Die Gewässer zwischen Ummanz und Hiddensee sind bei Surfern besonders beliebt. Hier sind sehr gute Voraussetzungen sowohl für Sportler als auch für alle Ruhesuchenden zur Entspannung gegeben. Auch für Naturliebhaber eignet sich die Insel ideal und das nicht nur, da die Landschaft hier zu großen Teilen zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gehört, sondern auch weil hier eine Vielzahl an Tieren heimisch ist. Zu den Zugzeiten können z.B. tausende Kraniche beobachtet werden, die hier regelmäßig zur Rast einkehren.

Einen Besuch wert ist auf Ummanz – gerade auch für die kleinen Gäste der Insel – der Haflingerhof im Ortsteil Haide. Von hier aus können Ausritte in die traumhafte Landschaft unternommen werden. Das Freizeitangebot des Hofs bietet darüber hinaus auch Pferdemuffeln vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten, wie z.B. Surfkurse, Kanutouren oder Kutschfahrten.
Auf der Insel befindet sich im Ortsteil Suhrendorf außerdem auch ein Campingplatz, der sich als Wind-Hotspot auf der Insel insbesondere bei Wind- und Kitesurfern wachsender Beliebtheit erfreut.

Sehenswürdigkeiten auf Ummanz

Wer am westlichen Boddenufer von Ummanz seinen Urlaub verbringt, hat bei gutem Wetter einen wunderschönen Blick auf die Insel Hiddensee und in Richtung Stralsund. Besonders empfehlenswert ist eine ausgedehnte Wanderung über die gesamte Insel, bei der Urlauber beim Durchstreifen der flachen Ummanzer Landschaften wunderschöne, rohrgedeckte Häuser in idyllischer Natur zu sehen bekommen. Sie erinnern an die Bauern- und Fischertradition auf Ummanz und versetzen Besucher wie von allein zurück in längst vergangene Zeiten.

Eine Ausstellung zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft in Waase informiert Besucher während der Saisonzeiten über die Geschichte sowie über die einzigartige Flora und Fauna der Region. Der Ort ist leicht zu finden, denn Waase ist das erste Dorf auf Ummanz, welches durchquert wird, wenn der Urlauber per Brücke auf der Insel ankommt. Doch nicht nur zum Museumsbesuch sollte der Urlauber in Waase verweilen, sondern auch die dortige Kirche ist außerordentlich sehenswert. Da hier die einzige Kirche der Insel zu finden ist, gilt der Ort nicht umsonst auch als Kirchdorf. Die evangelische Pfarrkirche St.-Marien beeindruckt mit kostbaren spätgotischen Schnitzereien, einem Laienaltar und einer prächtigen Renaissancekanzel.

Außerdem ist hier ein weit und breit einmaliger Schatz zu finden. Es handelt sich um einen sehr wertvollen gotischen Schnitzaltar, der um 1520 in Antwerpen entstand. Ursprünglich war er nicht für die damals recht arme Ummanzer Kirchgemeinde bestimmt. Vielmehr gelangte er in die Stadt Stralsund und von dort am Anfang des 18. Jahrhunderts nach Waase. Als im 19. Jahrhundert auch Stralsund begann, mit der Zeit des Bildersturms in der Reformationszeit anders umzugehen, wurde sich die Insel auch des Wertes des Altars in der Ummanzer Kirche erneut bewusst.