Ummanz

Die kleine Schwester Rügens


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Die Insel Ummanz wird oft auch als kleine Schwester Rügens genannt. Sie liegt östlich von Hiddensee und ist seit dem Jahr 1901 über eine 250 Meter lange Brücke mit der Insel Rügen verbunden. Der Urlauber kann also von Rügen bequem mit dem Auto oder per Rad nach Ummanz gelangen. Eine idyllische Boddenlandschaft lädt hier zum Verweilen ein. Die Gewässer zwischen Ummanz und Hiddensee sind bei Surfern besonders beliebt. Hier sind sehr gute Voraussetzungen für Sport und Entspannung vorhanden.     

Sehenswürdigkeiten auf Ummanz

Wer am westlichen Boddenufer von Ummanz seinen Urlaub verbringt, hat bei gutem Wetter einen wunderschönen Blick auf die Insel Hiddensee und in Richtung Stralsund. Besonders empfehlenswert ist auch eine Wanderung über die Insel. So kann der Urlauber beim Durchstreifen der flachen Ummanzer Landschaftan vielen Orten wunderschöne, rohrgedeckte Häuser sehen. Sie erinnern vor allem an die Bauern- und Fischertradition der Ummanzer. Die Ausstellung zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft in der Nähe der Kirche von Waase ist immer ein Besuch wert, allerdings ist sie nur in der Saison geöffnet.

Der Ort ist leicht zu finden, denn Waase ist das erste Dorf auf Ummanz, welches man durchquert, wenn der Urlauber per Brücke auf der Insel angekommen ist. Nicht nur zum Museumsbesuch sollte der Urlauber in Waase verweilen, sondern auch unbedingt die dortige Kirche besichtigen.

Ein weit und breit einmaliger Schatz ist in der Ummanzer Kirche zu finden. Es handelt sich um einen sehr wertvollen gotischen Schnitzaltar, der um 1520 in Antwerpen entstand. Ursprünglich war er nicht für die damals recht arme Ummanzer Kirchgemeinde bestimmt. Vielmehr gelangte er in die Stadt Stralsund und von dort am Anfang des 18. Jahrhunderts nach Waase.
Als man im 19. Jahrhundert auch in Stralsund begann, mit der Zeit des Bildersturms in der Reformationszeit anders umzugehen, wurde man sich auch des Wertes des Altars in der Ummanzer Kirche erneut bewusst.