Vilmnitz

Vilmnitz


© Klugschnacker/ Wikimedia Commons
Erwähnt wurde Vilmnitz erstmalig im 13. Jahrhundert in verschiedenen Urkunden. Es gibt Dokumente von 1396, die dokumentieren, dass Vilmnitz der Familie Putbus gehört. 1443 kaufte ein Mann namens Alf Greverode sowohl das Gut Vilmnitz als auch den Ort. Allerdings kaufte die Familie Putbus beides nach und nach wieder zurück.

Vilmnitz besteht aus nur einer Hauptstraße und bietet heute etwa 200 Menschen ein Zuhause. Es liegt nur etwa einen Kilometer vom nächsten Bodden entfernt. Hier können Sie einen schönen Badeurlaub verbringen, denn die Strände sind ruhig und nicht überlaufen und das Wasser ist im Sommer schön warm. Auch Angler finden sich gerne hier ein, da es sich bei den Boddengewässern um hervorragende Angelreservate handelt. Innerhalb weniger Minuten erreichen Sie auch die Stadt Putbus, wo das Leben pulsiert.

In Vilmnitz gibt es außerdem eine wunderschöne Kirche, die aus Backsteinen erbaut wurde. Die St. Maria Magdalena Kirche zu Vilmnitz ist im spätromanischen und gotischen Stil erbaut. Sie stammt vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte gab es immer wieder Erweiterungsbauten. Das Langhaus wurde im 14. Jahrhundert erbaut und bereits im 15. Jahrhundert renoviert. In der Kirche wurde für die Familie zu Putbus eine Familiengruft für 28 Familienmitglieder eingerichtet.