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Zudar

Legendäre Zufluchtstätte Störtebekers und Geburtsstätte von Max Hofmeier

Die Halbinsel Zudar liegt zwischen der Schoritzer Wiek, dem südwestlichsten Eingang Stralsunds und dem Nordteil des Greifswalder Boddens, der gemeinhin auch als Rügischer Bodden bekannt ist. Nur 900 Meter breit ist die Insel an der schmalsten Stelle, der höchste Punkt der Halbinsel befindet sich im Osten und liegt 25 Meter über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde Zudar umfasst die Ortsteile Freudenberg, Glewitz, Poppelvitz, Zicker, Grabow, Losentitz und Foßberg. Bis zum 12. Juni 2004 war sie selbstständig, wurde dann aber in die Stadt Garz eingemeindet. Zwischen Zudar und Stahlbrode verkehrt die Glewitzer Fähre, welche die zweit wichtigste Verbindung zwischen dem Festland und Rügen darstellt.

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Zudar war einst ein Anglerdorf, wurde zum ersten Mal bereits 1166 urkundlich erwähnt und wechselte oft den Besitzer. Eine Legende besagt, dass hier der Seeräuber Klaus Störtbeker einst Zuflucht gefunden haben soll. Geschichtlich erwähnt wurde Zudar später jedoch vor allem im Zusammenhang mit der Geburt von Max Hofmeier im Jahre 1854. Dieser wurde in späteren Jahren Gynäkologe und Rektor der Universität Würzburg.

Die Halbinsel ist eine echte Naturschönheit und idealer Ausgangspunkt für Radtouren, Wanderungen oder Bootsfahrten. Zu bewundern gibt es auf der 18 km² großen Halbinsel zahlreiche Gutshäuser und mehrere Hünen- bzw. Hügelgräber. Für unvergessliche Ausblicke sorgt der Aussichtsturm an der Schoritzer Wiek. Bei gutem Wetter können von Zudar aus die Silhouetten von Greifswald, Swinemünde, der Halbinsel Mönchgut und des Jagdschlosses Granitz bewundert werden.
Naturliebhaber besuchen gerne die kleine Insel Tollow im Maltziener Wiek, die von der Halbinsel Zudar fast vollständig umgeben ist. Dort haben Kormorane auf dem Feuchtgebiet ihre Kolonie. Der naturbelassene etwa 6 Kilometer lange Strand bietet außerdem beste Bademöglichkeiten.

Zu einem großen Ausflugsziel für Touristen hat sich auch Palmer Ort, der südlichste Punkt Rügens gemausert. Palmer Ort ist vor allem für seinen Küstenschutzwald bekannt. Außerdem ist der Naturlehrpfad „Erkenne Deine Welt“ sehr beliebt bei Schulklassen, da den Kindern hier die heimische Natur auf spielerische Art näher gebracht wird. Besonders sehenswert ist auch die St. Laurentius-Kirche und hier vor allem das Orgelspiel der gotischen Kirche, die im 15 Jahrhundert erbaut wurde.