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Halbinsel Zudar
© daniel.stark / Flickr [CC BY-SA 2.0]
Artikel erstellt am 15.04.2014

Die Halbinsel Zudar – der ruhige Süden Rügens

Verträumt und ruhig liegt die Halbinsel Zudar im südlichen Teil der Insel Rügen. Hier findet man noch die unberührte Schönheit der Natur fernab des Trubels der Touristenorte. Die Hünen- und Hügelgräber, die hier zu finden sind, sind Zeugen einer historischen Vergangenheit. Auch der berüchtigte Pirat Klaus Störtebeker soll in Zudar Zuflucht gefunden haben. Der Legende nach soll er auf der Halbinsel begraben sein. Dieses Grab wurde bislang allerdings noch nicht entdeckt.

Die Halbinsel Zudar bildet mit dem Palmer Ort den südlichsten Punkt der Insel Rügen. An diesem Punkt befindet sich der Übergang vom Greifswalder Bodden zum Strelasund. Mit seinem Küstenschutzwald, in dem es einen Lehrpfad gibt, ist er ein beliebtes Ziel für Schulklassen und Familien. Hier trifft man zwar viele Touristen, die mit ihren Familien den Urlaub auf Rügen verbringen, allerdings sind dies Gäste, die Erholung und Ruhe wünschen. Die Halbinsel Zudar bietet dafür die ideale Voraussetzung, bestehend aus traumhaften Stränden und unberührter Natur.

Während ausgiebiger Strandspaziergänge findet man viele Souvenirs wie Muscheln, Hühnergötter, alte Pfeilspitzen aus Feuerstein und Donnerkeile, die nicht nur bei Kindern Begeisterung hervorrufen. Begleitet vom Rauschen des Meeres, dem Heulen des Windes und den Rufen der Möwen fühlt man sich hierbei entspannt und die Alltagssorgen geraten in Vergessenheit.

Besonders eindrucksvoll ist in dieser Region der Winter. Bedingt durch die geografischen Eigenschaften und die niedrigen Temperaturen kann man hier im Winter häufig Eisgang beobachten. Eisgang entsteht dann, wenn sich durch niedrige Temperaturen Eisschollen auf fließenden Gewässern bilden. Am Palmer Ort werden diese Eisschollen durch die Strömung an Land gedrückt und das Eis kann sich hier bis zu mehrere Meter hoch auftürmen, wodurch ein beeindruckendes landschaftliches Bild entsteht.

Auf der Halbinsel befindet sich zudem die zweitwichtigste Verkehrsanbindung um von Rügen das Festland zu erreichen. Neben der Hauptverkehrsverbindung, der festen Strelasundquerung zwischen Stralsund und Rügen, ist die Glewitzer Fähre eine beliebte Alternative zur Überfahrt. Sie pendelt zwischen Strahlbrode und Glewitz. Wer also Urlaub auf der Halbinsel Zudar machen möchte, der sollte die feste Strelasundquerung meiden und auf die Fähre ausweichen. So können Stauwartezeiten vermieden werden und die zehnminütige Fahrt mit der Fähre sorgt zudem für ein ganz besonderes Erlebnis. Hier beginnt der Urlaub bereits während der Anreise.