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© Einsamer Schütze / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]
Artikel erstellt am 31.07.2013

Großsteingräber auf Rügen

Bei einer Wanderung auf der Insel Rügen sieht man sie mal im Wald versteckt, mal ganz offen auf der Wiese stehen. Die Rede ist von den Großsteingräbern, von denen es noch rund 900 Stück in ganz Deutschland geben soll.

In Nobbin befindet sich ein besonders großes Megalithgrab. Bis zu 3 Meter hohe Wächtersteine rahmen das 34 Meter lange Gelände mit den zwei Grabkammern ein. Auch der Fund einer arabischen Münze trägt zur Mystifizierung des Ortes bei. Der „Himmel“ von Silmenitz bei Garz ist hingegen ein noch vollständig erhaltenes Hügelgrab aus der Bronzezeit. Rund 80 Meter umfasst der Hügel, der gern von Malern und Fotografen verewigt wird. Auf einer geführten Radtour kann man gleich mehrere Gräber besuchen und so die Insel von einer ganz anderen Seite kennenlernen.

Eine Frage taucht immer wieder auf, wenn man vor den sogenannten Hünengräbern auf der Insel Rügen steht. Wie hat man ohne moderne Transportmittel die gewaltigen Findlinge nur von A nach B bewegen können? Dies ist heutzutage noch nicht eindeutig geklärt. Fest steht, dass es eine Meisterleistung der Menschen in der Jungsteinzeit war. Auch über die Bedeutung der steinernen Riesenbetten herrscht Uneinigkeit. Am weitesten verbreitet ist die Annahme, dass es sich um Begräbnisstätten handelt, die gleichzeitig auch kultischen Charakter hatten. All diese ungeklärten Fragen verleihen den Großsteingräbern eine mystische Atmosphäre. Erleben Sie selbst den Zauber dieser unergründlichen Zeitzeugen.