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© loop_oh / Flickr [CC BY-ND 2.0]
Artikel erstellt am 19.06.2013

Auf zur Insel Hiddensee

Wem die Ausmaße der größten Insel Deutschlands zu groß sind, sollte einen Tagesausflug zur Insel Hiddensee machen. Die Fortbewegung auf dem Eiland vor der Westküste Rügens mag etwas unkonventionell für viele Gäste erscheinen. Schließlich ist der private Autoverkehr auf Hiddensee gänzlich verboten. Und so verwundert es kaum, dass das Fahrrad und Pferdefuhrwerke zu den Hauptfortbewegungsmitteln auf der Insel zählen. Durch die fehlenden PKWs fällt dann bei einem genauen Blick auf die Parkplätze vor dem örtlichen Supermarkt auf, dass im Bollerwagen nicht nur Kinder durch die Gegend spazieren gefahren werden. In den praktischen Ziehwägen transportiert der Hiddenseer in erster Linie seine Einkäufe und alles, was irgendwie per Hand von Ort zu Ort gebracht werden muss.

Neuendorf, der südlichste Ort auf der Insel, ist der beste Platz um die Hiddenseer Hausmarken anzusehen. Hierbei handelt es sich ursprünglich um eingekerbte Zeichen an den Haustüren der Fischerhäuser. Jedes Haus mit seinen beweglichen und unbeweglichen Besitztümern hat sein eigenes Zeichen, um das Eigentum kenntlich zu machen. Ähnlich wie bei den traditionellen Wappen, konnten Hausmarken an die Nachkommen vererbt- und um ein weiteres individuelles Zeichen ergänzt werden.

Und wie gelangt man am einfachsten auf die Insel? Von Scharprode auf Rügen und der Hansestadt Stralsund bedienen mehrmals täglich Fähren den Reise- und Transportverkehr. Die Anlegestellen sind jeweils die Häfen in den Orten Vitte, Neuendorf und Kloster.