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Wikimedia Commons [Gemeinfrei]
Artikel erstellt am 12.05.2015

Rügenfakten für Angeber Teil 1

Dass Rügen die größte Insel Deutschlands ist und in der Ostsee liegt, ist bekannt. Doch dass die Insel vor Deutschland schon zu Dänemark und Schweden gehört hat und über ein eigenes Kohlanbaugebiet verfügte, ist vermutlich nur den wenigsten bewusst. In den nächsten Zeilen verraten wir Ihnen einige brandheiße Fakten über Rügen, die Sie in jeder Gelegenheit zu einem echten Rügen- Experten machen werden.

Kurzer geschichtlicher Abriss

Sicher haben Sie sich schon einmal gefragt, woher der Name „Rügen“ eigentlich kommt. Wir wissen heute, dass ab ca. 300 v. Chr. der ostgermanische Stamm die „Rugier“ die Insel bewohnten und ihr damit ihren Namen verliehen.
Der nächste große Meilenstein in der Geschichte Rügens ist das Jahr 1168 n.Ch., als die Dänen Rügen eroberten und dort mit der Christianisierung begannen. Knapp zweihundert Jahre später fiel die Insel an das Herzogtum Pommern-Wolgast und blieb bis 1648 in deren Besitz, bis sie im Rahmen des Westfälischen Friedens den Schweden zugesprochen wurde.
Erst ab dem Jahr 1815 gehörte Rügen zu Preußen und ist seit dessen Auflösung nach dem zweiten Weltkrieg ein geliebtes Stückchen deutsche Erde. Ganz schön aufregend also der Werdegang der ruhigen Insel Rügen.

Sage Störtebeker

Doch nicht immer kann man mit harten Fakten punkten. Beispielsweise in gemütlicher Runde am Strand oder im Garten sind fantasievolle Geschichtenerzähler gern gesehene Gäste.Und so werden Sie mit der Sage vom Piraten Störtebeker sicher nicht nur Kinderherzen erwärmen.
Der soll nämlich als Klaus, Klaas oder Claas Störtebeker als Sohn von leibeigenen Bauern in Jasmund geboren worden sein und wurde der Legende nach als junger Mann beim Met schlürfen erwischt. Auf wundersame Weise soll er sich während seiner Prügelstrafe aus seinen Ketten gerissen haben und an die Küste geflohen sein. Dort wollte er an Bord der Seeräuberkogge von Hauptmann Godeke anheuern und soll als Kraftbeweis ein Hufeisen mit bloßen Händen auf- und zusammengebogen haben.
An Bord angekommen, soll der junge Störtebeker vor lauter Durst dann gleich mehrere stiefelgroße Becher gelehrt haben, was ihm seinen legendären Namen eingebracht hat, abgeleitet von „Stürz den Becher“ (Störte-beker).
Und wie das mit den Piraten so war, haben die Mitglieder der Crew die Beute von den überfallenen Handelsschiffen zwischen sich aufgeteilt und auch den Armen einen Teil abgegeben.
Schließlich soll es einem Verräter aber gelungen sein, das Ruder mit Blei auszugießen, sodass die Seeräuber mit dem Schiff „Blinde Kuh“ nach Hamburg gebracht wurden, um dort gehängt zu werden. Und als die Männer in einer Reihe vor dem Henker standen, so erzählt man sich, soll es Störtebekers letzter Wille gewesen sein, dass all jene Männer vom Tod verschont bleiben sollten, an denen er mit abgeschlagenem Kopf noch vorbeilaufen konnte. Damit soll er elf Männern das Leben gerettet haben, bis ihm der Henker ein Bein stellte und zu Fall brachte.

So viel zur Geschichte und Sagen von Rügen, im nächsten Teil werden wir unter anderem klären, woher der Name „Rasender Roland“ kommt. Bis dahin, frohes Weitererzählen.