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© der Heiko / pixelio.de [redaktionelle und kommerzielle Nutzung]
Artikel erstellt am 07.01.2014

Umweltschutz auf Rügen

Warum die Natur auf Rügen geschützt werden muss

Zunächst muss die Umwelt natürlich ihrer selbst zuliebe geschützt werden. Schließlich gibt es nur eine Erde und ist diese einmal zerstört, kann sie nicht mehr ersetzt werden. Zum anderen müssen sich aber besonders Touristen bewusst sein, dass sie mit ihrem Verhalten aktiv Einfluss nehmen auf ihre Umgebung – auf Rügen und überall sonst auf dieser Welt. Durch achtlose Handlungsweisen können Natur und beliebte Sehenswürdigkeiten Schaden nehmen. Und auch das Risiko für den Menschen wird erhöht.

Bestes Beispiel dafür sind die Abbrüche der berühmten Rügener Kreidefelsen. Die Rügener Kreideküste ist seit Jahren durch Abbrüche gekennzeichnet. Dies ist laut Geologen ein natürlicher Prozess, auffallend ist jedoch, dass diese Prozesse in den letzten Jahren vermehrt auftreten. Dieses Phänomen hängt Experten zufolge mit der globalen Erderwärmung zusammen. Denn die Abbrüche entstehen dadurch, dass Wasser in die Kreidefelsen eindringt. Normalerweise geschehen derartige Abbrüche vor allem in den Wintermonaten, bedingt durch die Kombination und Tauwetter. Doch durch zunehmende starke Regenfälle im Winter und einen stetig steigenden Meeresspiegel kommt es jedoch auch in den Sommermonaten immer häufiger zu Abbrüchen.

Das Wasser dringt ins Sediment ein und spült Kreide ab, wodurch die Abbrüche entstehen. Da Experten bereits einschätzen können, dass sich die Wetterbedingungen, die seit einigen Jahren eingesetzt haben, in absehbarer Zeit nicht ändern werden, muss davon ausgegangen werden, dass auch die Abbrüche der Kreidefelsen nicht in bemerkenswertem Ausmaße zurück gehen werden – jedenfalls nicht auf natürliche Art und Weise. Hinzu kommt, dass besonders Touristen oft die gekennzeichneten Wege verlassen und am Hangfuß spazieren gehen oder Überhänge betreten. Dadurch wird zum einen Kreide abgetragen und zum anderen bringen Spaziergänger sich und andere in Gefahr.

Wie Touristen Rügens Natur schützen können

Zunächst müssen sich Touristen wie Einheimische der Gefahr bewusst werden, die durch unbedachtes Verhalten in der Gegend um die Kreidefelsen entstehen kann. Das heißt, um aktiv die Kreidefelsen – das Wahrzeichen Rügens – zu schützen, müssen Absperrungen eingehalten werden. Des Weiteren sollte man generell sein Verhalten gegenüber der Umwelt überdenken. Schon mit ein paar einfachen Möglichkeiten ist es nämlich möglich Mutter Erde etwas Gutes zu tun. Beispielsweise sollte man vor dem Urlaub auf Rügen darüber nachdenken, welches Verkehrsmittel man nutzt, um die Insel zu erreichen. Viele denken, das Auto sei die praktischste Variante, doch aus ökologischer Sicht ist das nicht der Fall.

Eine Alternative ist es, mit der Bahn nach Rügen zu fahren. Gegenwärtig fahren den ganzen Tag über Bahnen nach Rügen, aus vielen Metropolen Deutschlands gibt es sogar Verbindungen, bei denen man nicht umsteigen muss. Auch die Kosten sind relativ gering, wenn man sich rechtzeitig um eine Fahrkarte bemüht. Hinzu kommt, dass man auf diversen Internetseiten neben einer Vielzahl anderer Rabatte auch bestimmte Gutscheine nutzen kann, um besonders günstige Fahrtenangebote mit der Deutschen Bahn zu erhalten.

Auf Rügen selber kann man das Auto leicht durch ein Fahrrad ersetzen. Dieses kann man selber mitbringen, es ist jedoch auch möglich, auf der Insel ein Fahrrad zu leihen. Auch das Wandern ist eine Alternative zum Auto. Wenn man dann noch bei den Wandertouren auf den gekennzeichneten Wegen bleibt, tut man als Tourist schon einiges für die Erhaltung der malerischen Natur Rügens.