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© Habi/ Flickr [CC BY-SA 2.0]
Artikel erstellt am 16.07.2013

Wrack- und Landschaftstauchen vor Rügens Küste

Wer hätte das gedacht? Sage und schreibe 309 Schiffswracks liegen auf dem Grund vor der Insel Rügen. Dabei gehen die ältesten Funde bis zur letzten Kältephase der Eiszeit zurück. Die jüngsten Überreste hingegen stammen aus dem Zweiten Weltkrieg. Mit dieser großen Anzahl kann Rügen die größte Dichte an Schiffswracks an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns aufweisen.

Bei einem Tauchgang zu den Schiffstrümmern kann man die faszinierenden Relikte aus der Nähe sehen. Im „Archäologischen Freiwassermuseum“, rund 20 km vor der Küste Kap Arkonas gelegen, findet man das wohl spannendste Tauchgebiet. In einer Tiefe zwischen 5 und 50 Metern sieht man hier beispielsweise vor dem Ort Glowe die „Auguste“, ein Holzsegler aus dem 19. Jahrhundert. Die dänische Fregatte „Mynden“ aus dem 17. Jahrhundert lief damals auf das Kreideriff auf und liegt in einer Tiefe von rund 12 Metern. Die Unterwasserlandschaft vor dem Kap Arkona ist ebenso einen Tauchgang wert. Vor dem Kap liegt das Kreideriff, das eher an ein überirdisches Gebirge erinnert. Hier sieht man Muschelbänke, große Findlinge sowie die Sassnitzer Blumentöpfe - Feuersteine mit einem großen Loch in der Mitte, die gern in den Sassnitzer Vorgärten bepflanzt werden.

Von großer Bedeutung für einen erfolgreichen Tauchgang ist das Wetter, daher ist eine umfassende Ausrüstung mit Lampen unerlässlich. Auch ein Trockenanzug ist bei den schwankenden Temperaturen im Ostseewasser wärmstens zu empfehlen. Auch wenn die Tauchgänge von erfahrenen Guides begleitet werden, sollten die Teilnehmer erste Taucherfahrungen gesammelt haben.