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© neoCine / FlickR [CC BY-ND 2.0]
Artikel erstellt am 21.01.2016

Schwarzer Humor auf großer Bühne – „Arsen und Spitzenhäubchen“ in Stralsund

Stralsund, Sonntag, 31.01.2016

Was mögen die Tanten Martha und Abby nur so treiben? Dies haben sich bereits Generationen von Kinobesuchern gefragt, denn das Bühnenstück „Arsen und Spitzenhäubchen“ wurde schon 1941 am Broadway begeistert gefeiert. Die schwarze Komödie von Joseph Kesselring wurde nicht zuletzt zu einem Welterfolg, weil Cary Grant in der Rolle des Mortimer brillierte.

Nun kommen Abby und Martha zurück nach Stralsund und als Mortimer tritt Alexander Frank Zieglarski in die Fußstapfen eines Weltstars. Gleich geblieben ist dagegen die Story: Abby und Martha Brewster sind zwei äußerst liebenswerte alte Damen, deren Kochkünste weithin gelobt werden. Polizei und Pfarrer sind gern zu Gast und lassen sich Kekse und Marmelade schmecken. Die Story nimmt ihren Lauf, als Neffe Mortimer im Haus auf eine Leiche stößt.

Die beiden Tanten kann dies nicht erschüttern, denn schließlich haben sie wissentlich zwölf Herren mit einem Cocktail aus Holunderwein und Arsen ins Jenseits befördert. Das dies solange unerkannt blieb, liegt an Neffe Teddy. Dieser ist der Meinung, Theodor Roosevelt zu sein und hat in der Annahme, den Panamakanal auszuheben, die Leichen allesamt im Keller vergraben. Marta und Abby zeigen keine Reue und begründen ihr Tun als einen Akt der Barmherzigkeit. In diesem Moment taucht auch schon die nächste Leiche auf, mit ihr Jonathan Brewster, der Bruder Mortimers und ein gesuchter Serienmörder.

Es wird also spannend, skurril und makaber, wenn sich am 31. Januar 2016 ab 16 Uhr im Großen Haus des Stralsunder Theaters der Vorhang für „Arsen und Spitzenhäubchen“ heben wird. Lassen Sie sich diese pechschwarze Komödie nicht entgehen und erleben Sie, wie sich Grässliches mit Urkomischem vereint.