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Prora Rügen
© SPBer / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]
Artikel erstellt am 24.01.2014

Geschichte ist nicht vergessen - das Dokumentationszentrum Prora

Dokumentationszentrum Prora, 01.01.2014 - 31.03.2014

Wenn auch der “Koloss von Rügen” nicht so recht zum beschaulichen Bild der Insel passen will, die Häuserfront steht unter Denkmalschutz. Entstanden ist die rund 4,5 Kilometer lange Anlage zwischen 1936 und 1939. Neben dem Nürnberger Reichstagsgebäude handelt es sich um das größte Architekturdenkmal aus der NS-Zeit. Hier sollten 20.000 Menschen ihre Ferien verbringen, mit dem Hintergedanken, für den nächsten Krieg gestärkt zu werden. Auch wenn Geschichte oft betroffen macht, sollte sie nicht vergessen werden. Um die deutsche Geschichte lückenlos zu dokumentieren, wurde im Jahre 2000 das Dokumentationszentrum Prora eröffnet.

Regelmäßige Veranstaltungen, Führungen und Ausstellungen machen mit der Historie und der Architektur der Anlage vertraut und helfen auch einem jüngeren Publikum, die Vergangenheit Deutschlands kennen zu lernen und zu verstehen.

Derzeit wird die Ausstellung MACHTUrlaub gezeigt. Thematisiert wird der Freizeitgedanke im Nationalsozialismus. Begleitend zu dieser Dauerausstellung finden immer wieder Veranstaltungen statt. Bis Ende Januar ist die Ausstellung zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet. Ab Februar ist dann eine, bzw. ab März zwei Stunden länger offen. Führungen werden dienstags, donnerstags und samstags um 11.45 Uhr angeboten. Ab Februar wird montags bis freitags um 11.45 Uhr der halbstündige Begleitfilm zur Ausstellung gezeigt. Erwachsene zahlen sechs Euro Eintritt. Im Winter ist der Preis um einen Euro reduziert, da die Räumlichkeiten nicht hinreichend ausgeheizt werden können.