
Ekaterina Budnikov / Travanto
Südlich von Rügen liegt die rund 0,94 Quadratkilometer große Insel Vilm. Auf dieser unter Naturschutz stehenden Insel gibt es eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen zu bestaunen. Täglich finden Exkursionen auf die 3 Kilometer von Rügen entfernte Insel statt.
Der Besuch von Vilm gilt unter den Rügenurlaubern als echter Geheimtipp. Sie zeichnet sich durch folgende Besonderheiten aus:
Bereits im 19. Jahrhundert entwickelten sich die ersten Touristenströme auf der Insel, als Fürst Wilhelm Malte zu Putbus ein Badehaus auf Rügen errichtete und so zahlreiche Gäste an den Bodden lockte. Aufgrund der beeindruckenden Flora und Fauna haben sich eine Vielzahl von Malern auf Vilm inspirieren lassen.
Die jüngere Historie der Insel ist ebenfalls bewegt:
Die kleine Ostseeinsel Vilm war bis 1990 für die Öffentlichkeit gesperrt. Zunächst wurde sie in den 1950er Jahren für den Massentourismus genutzt, dann wurde sie 1959 zum exklusiven Urlaubsdomizil für ausgewählte Mitglieder der SED-Führungsriege.
Heutzutage ist Vilm ein Treffpunkt für Naturwissenschaftler, Politiker und Theologen geworden, die sich dem Schutz der Natur verschrieben haben. Kaum ein anderer Ort mag so sehr dazu Anlass geben, denn die geschätzt 300 Jahre alten Buchen und knorrigen Eichen sollen auch für kommende Generationen bewahrt werden.
Zudem finden sich hier seltene Vertreter der Tier- und Pflanzenwelt:
Wer sich dieses ruhige Kleinod nur unweit der Insel Rügen nicht entgehen lassen möchte, kann an einer Exkursionen nach Vilm teilnehmen. Dabei gilt es jedoch, Folgendes zu beachten: