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Stralsund

Sehenswürdigkeiten in Stralsund

Stralsund ist voll von sehenswerten touristischen Attraktionen und zieht jährlich viele tausend Besucher in die Region. Bereits seit 2002 zählt die Altstadt von Stralsund zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie besticht durch zahlreiche originalgetreue Kaufmannshäuser, alte Kirchen, verwinkelte Gassen und malerische Plätze. Besonders beliebt sind auch die mittelalterlichen Bauten der Marienkirche, Nikolaikirche und der Jakobikirche, die im sehenswerten Backsteingotik-Stil glänzen. Mitten in der Altstadt befindet sich außerdem das Museumshaus, das Rückblick nimmt auf die geschichtlichen Ereignisse der Stadt.

Um die beeindruckende Stralsunder Altstadt kennenzulernen, bieten sich die zahlreichen Hafenrundfahrten an, die am urig-gemütlichen Hafen angeboten werden. Außerdem findet sich am Stralsunder Hafen gleichzeitig noch ein weiteres Highlight: die Gorch Fock. Das Schiff wurde früher in einer Segelschule der Marine eingesetzt und hat eine bewegte Vergangenheit. Heute liegt das ehemalige Segelschulschiff im Stralsunder Hafen und informiert mit einem Museum über seine Geschichte.

Stralsund eignet sich darüber hinaus auch ideal als Startpunkt für Radtouren mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad in die traumhaft schöne Landschaft der Region. Insgesamt weit über 600 Kilometer Küste laden dazu ein, die Gegend im Rahmen einer entspannten oder auch anspruchsvolleren Radtour kennen zu lernen. Dabei können auch die seichten Boddengewässer erkundet werden, die häufig nur einen halben Meter tief sind.

Die Stadt hat aber noch viel mehr zu bieten als die kulturhistorisch interessanten Bauwerke und den Hafen. Sie beheimatet z.B. auch eine Reihe spannender Museen, zu denen unter anderem das Deutsche Meeresmuseum und das besonders bei Kindern beliebte Ozeaneum gehören.

Ozeaneum und Meeresmuseum

Das 2008 eröffnete Ozeaneum am Hafen Stralsund zieht jährlich tausende Besucher in die Hansestadt. Sage und schreibe 2,6 Millionen Liter Wasser umfasst das größte Aquarium des Ozeaneums. Eindrucksvoll schwimmen zahlreiche Fische im Becken „Offener Atlantik“ und schaffen eine Atmosphäre wie unter Wasser. Wenn die großen Makrelenschwärme, der Sandtigerhai und Rochen am Glas vorbeischwimmen, kann man stundenlang einfach nur zuschauen. Imposant ist ebenso der 30 Meter lange Blauwal, der sich an der Decke des Hauptausstellungsraumes befindet. Das Ozeaneum schafft es zudem, spielerisch Wissen über die Ostsee und weitere heimische Gewässer zu vermitteln. So erfährt man interaktiv Wissenswertes über die Meeresbewohner und den Artenschutz sowie über die Erforschung der Meere. Der Nachwuchs kommt dabei in den Genuss einer eigens für aufbereiteten Ausstellung zum Thema „Meer für Kinder“. Nicht umsonst wurde das Ozeaneum zum Europäischen Museum des Jahres 2010 gekührt. Nicht verpassen sollte man zudem die possierlichen Humboldt Pinguine auf dem Dach des Ozeaneums, die hier ein eigenes Becken für sich haben. Mit einem Kombiticket kann man zudem auch ins Meeresmusem Stralsund Zutritt erlangen.

Im ehemaligen Katharinenkloster untergebracht befindet sich eine langjährige Institution. Das Meeresmuseum zeigt die faszinierende Unterwasserwelt der Tropen. Vom Doktorfisch, zum Anemonenfisch, Feuerfisch oder Seepferdchen trifft man hier auf viele Bekannte aus dem Film Findet Nemo. Zudem finden sich hier ebenso Aquarien mit typischen Mittelmeeresbewohnern und zahlreiche Hai- sowie Rochenarten. Spannend wird es, wenn die Haie öffentlich gefüttert werden. Verschiedene Ausstellungen zur Geschichte der Fischerei, oder der Meereskunde komplettieren einen Museumsbesuch in den maritimen Welten des Meeresmuseums. Während sich das Ozeaneum den heimischen Meeresbewohnern widmet, findet man im Meeresmuseum vorrangig exotischere Tiere. Nicht nur bei schlechtem Wetter sind die beiden Museen im Herzen der Altstadt beliebte Ausflugsziele.

© Nikater / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Rügenbrücke

Schon von Weitem kann man sie erblicken und stimmt Urlauber bereits bei der Anreise auf die Insel Rügen ein. Die Rügenbrücke wurde im Jahr 2007 fertig gestellt und verbindet Rügen mit dem Festland durch die B96 und Europastraße 22. Die Brücke ist dreispurig und ausschließlich für Kraftfahrzeuge zugelassen. Je nach Verkehrsaufkommen wird die mittlere Spur zur Abreise oder Anreise nach Rügen genutzt. Insgesamt umfasst sie eine Länge von stattlichen 4100 Metern, wobei das Kernstück über die Wasserfläche des Strelasundes 2831 Meter misst. Als erste Anlaufstelle auf Rügen streift man die Ortschaft Altefähr. Dier eindrucksvolle Pylon steht auf einem 40 Meter hohen Stahlbetonsockel und ist 128 Meter lang. Einmalig in Deutschland ist die Seilkonstruktion der Brücke, die sogar dreifach gegen Korrosion geschützt ist. Die Bauart der Rügenbrücke macht es möglich, dass Schiffe mit einer Durchfahrtshöhe von 42 Metern die Brücke unterfahren können. Als Fußgänger oder Fahrradfahrer sollte man sich, außer am alljährlich stattfindenden Rügenbrückenlauf, nicht aufhalten. Um die Aussicht wird man dennoch nicht gebracht. Denn wenn man die Insel Rügen verlässt, erhascht man einen fantastischen Ausblick auf die Skyline von Stralsund.