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Das Jagdschloss Granitz wurde im 19. Jahrhundert auf dem Tempelberg im Osten Rügens in der Nähe des heutigen Binz errichtet, der sich inmitten eines über 1000 Hektar großen Waldgebietes befindet. Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus ließ es einst erbauen, um es adligen oder prominenten Besuchern als Unterkunft zur Verfügung zu stellen.
Während das Jagdschloss Granitz zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs kurzzeitig in der Hand des nationalsozialistischen Regimes war, gehört es seit dem Ende des Krieges dem Staat. Leider wurden nach dem Krieg einige der Kunstgegenstände und Möbel des Schlösschens entwendet.
Anfang des 21. Jahrhunderts wurde das Jagdschloss Granitz für mehrere Millionen Euro mühevoll restauriert. Bereits seit Jahren befindet sich ein Museum im Schloss. Besucher können hier unter anderem folgende Dinge bewundern:
Ein Hauptgrund, warum das Jagdschloss so gerne besucht wird, ist der markante Mittelturm, der eine hervorragende Aussicht über die Umgebung bietet. Die Eckdaten für den Aufstieg:
Nachdem Sie diese gemeistert haben, belohnt Sie der einmalig schöne Blick über Rügen für Ihre Mühen. Wenn Sie mit dem Wetter etwas Glück haben, können Sie unter Umständen sogar über die komplette Insel blicken.
Die direkte Anfahrt zum Jagdschloss Granitz muss zu Fuß bewältigt werden. Es kann auf dem Parkplatz „Jagdschloss Granitz“ (Süllitz 1, 18528 Zirkow) geparkt werden. Von dort aus führt ein 2,5 km langer Wanderweg zum Schloss.
Ohne Auto erreichen Sie das Jagdschloss Granitz mit der Kleinbahn „Rasender Roland“ von Binz oder Sellin bis zum Haltepunkt „Jagdschloss“, mit dem Pendelbus (Linie 28) ab dem Großbahnhof Binz oder mit dem „Jagdschlossexpress“ im Rahmen einer Rundfahrt ab der Seebrücke Binz.
Für eine Besichtigung gelten folgende Öffnungszeiten: