Stralsund

Stralsund


© Karl-Heinz Meurer / Wikimedia Commons
Bereits im Jahre 1214 erhielt Stralsund das Stadtrecht nach Lübecker Vorbild. Um 1400 galt sie nach Lübeck im südlichen Ostseeraum mit als bedeutende Hansestadt. Als Schwedisch Pommern gehörte Stralsund nach dem 30-jährigen Krieg fast 200 Jahre lang zu Schweden. Danach folgte der Übergang zu Preußen im 19. Jahrhundert. Wieder im Zuge eines Krieges wurde Stralsund 1945 Teil der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. Danach gehörte Stralsund zur DDR und soll im Zuge einer Kreisreform 2011 zusammen mit den Landkreisen Rügen und Vorpommern zum „Neuen Landkreis Nordvorpommern“ mit Stralsund als Verwaltungssitz werden.

Bereits seit 2002 zählt die Altstadt von Stralsund zum Weltkulturerbe von UNESCO. Sie besticht durch zahlreiche alte Kaufmannshäuser, alte Kirchen, Gassen und Plätze. Besonders beliebt sind auch die mittelalterlichen Bauten der Marienkirche, Nikolaikirche und der Jakobikirche, die mit Backsteingotik versehen sind. Mitten in der Altstadt befindet sich das Museumshaus, das Rückblick nimmt auf die geschichtlichen Ereignisse der Stadt.

Vor allem für Kinder ist Stralsund als Badeland bekannt. An den zahlreichen Stränden der Ostsee fühlen sich auch die Kleinsten der Kleinen sehr wohl. Dies ist eine gut durchdachte Abwechslung zum Stadtinneren, in dem es fast kein Grün gibt. Seen und Parks wurden daher künstlich angelegt. Bei den Kleinen hoch im Kurs steht natürlich auch der Hafen mit seinen zahlreichen Schiffen.