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Zirkow

Historischer Ort mit sehenswerten denkmalgeschützten Reetdachhäusern

Die Gemeinde Zirkow liegt im Südosten Rügens zwischen den Städten Putbus und Binz und umfasst sieben Ortsteile. Bereits im Jahre 1495 wurde Zirkow das erste Mal urkundlich erwähnt. Der Name kommt aus dem slawischen und wird vom Wort "Sirakov" abgeleitet, weshalb Zirkow auch als "Ort des Sirak" bekannt ist. Nach dem Jahre 1336 gehörte Zirkow zum Herzogtum Pommern. Davor war die Gegend Teil des Fürstentums Rügen. Der Wechsel der Zugehörigkeit von Zirkow zieht sich bis ins Jahr 1990.

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Zirkow stand sogar unter schwedischer Herrschaft. Dies war dem Westfälischen Frieden von 1648 zu verdanken. Danach gehörte der idyllische Ort zur Gemeinde Vorpommern, das damals der Provinz Pommern zugeteilt war. Ab 1818 zählte Zirkow zum Landkreis Rügen. Lediglich drei Jahre dazwischen war es dem Kreis Putbus zugehörig. Seit 1990 gehört es nun zum Land Mecklenburg-Vorpommern.

Aus der Zeit des 15. Jahrhunderts stammt die auf einen Felssockel gebaute St. Johannes Kirche, welche ein altertümliches Backsteingebäude ist. Sie ist bei Touristen und Besuchern der Region sehr beliebt. Laut Gemälden in der Kirche soll diese bereits 1417 in die jetzige Form versetzt worden sein. In diesem Zusammenhang steht der Name Bartholomäus Blome in der Gewölbekappe eingeritzt. Auch der historische Ortskern mit seinen denkmalgeschützten reetgedeckten Häusern ist eine Besichtigung wert. Im Museumshof kann man sich weitere Eindrücke über die Geschichte des Ortes Zirkow holen. Naturliebhaber werden sich vor allem im Naturschutzgebiet Schmachter See und Fangerien wohlfühlen.