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Dialekt

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Lass mal hören - Sprache und Dialekt auf Rügen

Keine Sorge, auf Rügen versteht man sich auf Anhieb, schon allein, weil vielerorts gut verständliches Hochdeutsch gesprochen wird. Auch der mecklenburgische Dialekt ist Zugereisten nicht unverständlich. Etwas anders verhält es sich mit der plattdeutschen Mundart, die besonders ältere Insulaner noch beherrschen. Plattdeutsch als eigene Laut- und Schriftsprache ist in verschiedene Dialekte unterteilt. Die Sprache der Insulaner wurde weiterhin auch von den Schweden, Dänen oder Preußen beeinflusst. Auch die Seefahrer brachten von ihren Reisen immer wieder neue Eindrücke mit, die sich nicht selten im Sprachgebrauch manifestierten. Die alten Bauern und Fischer philosophieren nicht selten in Platt. Wer neu auf die Insel kommt, wird sein Hochdeutsch schnell ein Stück weit an den Inseldialekt verlieren und der Rügener Sprachkultur ein neues Kolorit hinzufügen.

Wenn Sie sich gern näher mit der Plattdeutschen Sprache auf Rügen auseinandersetzen möchten, dann sei Ihnen der von Renate-Hermann-Winters verfasste Sprachatlas für Rügen und die vorpommersche Küste empfohlen. Die Germanistin ist seit vielen Jahren allen Facetten des Niederdeutschen auf der Spur. Auf über 80 Sprachkarten wird die Verbreitung und Variation der plattdeutschen Wörter und Wendungen auf der Insel anschaulich dargestellt. Dabei werden Sie auf verschiedene Inselwörter, wie “Tüffel” für Kartoffel oder “Brauder” für Bruder stoßen und auch erfahren, dass man Rügen auch als “Muttland” bezeichnet.