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© Susanne Nilsson / Flickr [CC BY-SA 2.0]
Artikel erstellt am 07.10.2014

Wälder und Parks für den perfekten Spaziergang auf Rügen

Rügen hat bekanntlich viele schöne Landstriche, aber gerade jetzt im Herbst zeigt sich die Insel wieder von ihrer schönsten Seite. Ein Herbstspaziergang durch die malerische Landschaft ist da natürlich ein absolutes Muss. Zur Übersicht sind hier die schönsten Waldgebiete für einen perfekten Tag mit viel frischer Luft und Bewegung zusammengestellt. Da ist von echten Klassikern über beliebte Touristenmagnete bis hin zu echten Geheimtipps garantiert für jeden etwas dabei!

Beim Gedanken an Rügen fällt einem natürlich als erstes der Nationalpark Jasmund ein. Hier sind vor allem die alten Buchenwälder im Höhenrücken in der Stubnitz zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert – und das nicht nur weil sie zum UNESCO-Welterbe gehören. Neben den berühmten Kreidefelsen finden sich hier unzählige seltene Tier- und Pflanzenarten, die dank des gut ausgebauten Wandernetzwerkes zum Greifen nah sind. Im Herzen des Nationalparks finden Besucher außerdem das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl , das viel Wissenswertes über die Geschichte des Parks, die Flora und Fauna des Waldes und natürlich über die Entstehung der Kreideküste bereit hält.

Eine weitere gute Adresse für ausgedehnte Spaziergänge auf Rügen ist auch das Naturschutzgebiet in der Granitz. Auf dem Tempelberg inmitten von Buchen und Traubeneichen liegt das berühmte Jagdschloss Granitz , das jährlich viele tausend Besucher anlockt. Von hier aus bietet sich eine traumhafte Aussicht über die Insel und das Meer. Auf den zahlreichen Wander- und Radwegen die sowohl am Schwarzen See als auch durch die umliegenden Kesselmoore führen, zeigt sich die naturbelassene Schönheit des Waldes in allen ihren Facetten. Als kleiner Geheimtipp empfiehlt sich eine Fahrt mit der Pferdekutsche durch die Wälder von Granitz, denn die ist im Herbst hier besonders romantisch.

Allen Waldneulingen und Spaziergangmuffeln, die den Wald nicht auf eigene Faust erkunden möchten, empfiehlt sich das Waldstück Goor am Greifswalder Bodden bei Lauterbach oder den Rugardwald im Nordosten von Bergen. Hier werden geführte Wanderungen mit Begleitbroschüren angeboten. So erschließt sich eine völlig neue Perspektive auf die grüne Umgebung und es bleibt kein Detail der traumhaften Natur verborgen. Die gut ausgeschilderten Rundwege und Naturlehrpfade sorgen dabei dafür, dass sich hier auch Anfänger nicht verlaufen und trotzdem voll auf ihre Kosten kommen.

Wer Lust hat die eleganten Seiten Rügens kennenzulernen, dem empfehlen wir einen Spaziergang durch den Park des ehemaligen Schloss Putbus. Angelegt 1804 im französischen Stil, wurde dieser später zu einem englischen Landschaftspark umgestaltet. Das Schloss selbst steht heute nicht mehr. An die Glanzzeiten des Klassizismus des 19. Jahrhunderts erinnern heute neben dem weitläufigen Gelände des Schlossparks allerdings noch die Seeterrasse des Schlosses, das Residenztheater, die Schlosskirche und andere prunkvolle Reliquien. Das Highlight für die jüngeren Besucher des Parks ist jedoch sicherlich, das an den Park angeschlossene Wildgehege, in dem Rot- und Dammwild lebt.

Ein absolutes Muss bei jedem Rügen Besuch ist der ehemalige Schlosspark Pansevitz rund um die Ruine des zerfallenen Herrenhauses. Die vollständig restaurierte Anlage heißt heute Landschaftspark Pansevitz und lädt Entdecker und Träumer auf eine Reise in die Vergangenheit ein. Mit seinen vier großen Teichen, zahlreichen Alleen und einer atemberaubenden Rotbuchenwiese steht der Park dabei im starken Kontrast zur verfallenen Schlossruine, von der nur noch einige wenige Mauern und Treppentürme erhalten sind. Dieser Gegensatz unterstreicht den altertümlichen Charme der aufwendig rekonstruierten Parkanlage und sorgt für eine einzigartige Atmosphäre.

Als echter Geheimtipp für alle, die lieber abseits des Trubels die weniger touristischen Gebiete der Insel erkunden möchten, empfiehlt sich ein kleines Waldstück am südlichsten Punkt der Insel. Von Grabow auf der Halbinsel Zudar bis kurz vor Palmer Ort führt ein geschlungener Weg durch den Küstenschutzwald. Den Weg zum abgelegenen kleinen Naturstrand suchen jedoch eher selten Touristen auf, sodass die stille Schönheit der Insel hier besonders gut zur Geltung kommt.

Noch seltener sind Touristen nur noch in Rügens „Urwald“ auf der Insel Vilm anzutreffen. Vilm liegt an der Südküste Rügens und hält einen der ältesten und wertvollsten Naturwälder Deutschlands für seine Besucher bereit. Ein echter Geheimtipp ist die streng unter Naturschutz stehende Insel, da die hiesige Natur seit Jahrhunderten weitgehend unberührt geblieben ist. Die Insel darf daher nur von maximal 30 Besuchern am Tag mittels gebührenpflichtiger Wanderführungen erkundet werden. Diese werden zwischen März und Oktober täglich um 10 und bei großem Interesse auch um 13:30 angeboten.

Wer die Wahl hat, hat die Qual - bei so vielen unterschiedlichen Möglichkeiten fällt die Entscheidung natürlich schwer. Ein Grund mehr, die letzten warmen Sonnenstrahlen des Spätsommers noch mal so richtig auszunutzen und vielleicht mehr als nur einen traumhaften Spaziergang durch die Wälder und Parks der Insel zu unternehmen.