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Rügen bietet ideale Bedingungen für Radurlauber. Auf über 250 Kilometern ausgeschilderten Wegen lassen sich Küstenabschnitte, Nationalparks und Seebäder bequem per Rad erkunden. Ob auf der Rundtour um den Jasmunder Bodden, entlang der Kreideküste, zwischen den Seebrücken von Binz und Sellin oder auf familienfreundlichen Etappen – die Insel verbindet Natur, Kultur und Komfort. Fahrradverleihe, Reparaturservices und gute Beschilderung machen das Radfahren einfach. E-Bikes, Kindersitze und die Kombination mit Bahn oder Rasendem Roland ermöglichen flexible Tages- und Mehrtagestouren.
Zu den meistgefahrenen Strecken auf Rügen gehört der Küstenradweg zwischen Glowe und Sassnitz. Diese Route verläuft durch die Stubnitz und bietet Ausblicke auf die Ostsee. Ebenfalls beliebt ist die Tour um den Großen Jasmunder Bodden, ideal für einen Tagesausflug mit Start in Bergen oder Lietzow. Auch der Südosten der Insel mit Stationen wie Göhren und Thiessow lockt mit ruhigen Wegen entlang der Küste. Für ambitioniertere Radfahrer empfiehlt sich eine Tagestour rund um die Halbinsel Wittow mit einem Zwischenstopp am Kap Arkona.
Diese etwa 45 Kilometer lange Runde führt von Lietzow über Ralswiek, vorbei an kleinen Dörfern und durch Waldabschnitte zurück nach Bergen. Der Weg ist gut ausgeschildert und verläuft meist abseits vom Verkehr. Unterwegs lohnt sich ein Stopp im Naturerbe Zentrum Rügen oder am Hafen von Ralswiek. Die Strecke eignet sich gut für geübte Freizeitradler, die einen ganzen Tag unterwegs sein wollen.
Wer Natur und Ostseeluft sucht, findet auf dieser rund 25 Kilometer langen Strecke das passende Erlebnis. Startpunkt ist Glowe, von dort führt der Weg durch das Waldgebiet der Stubnitz direkt an die Kreideküste. Ziel ist der Hafen von Sassnitz, wo Cafés und Fischbrötchen warten. Die Strecke bietet viele Möglichkeiten für Pausen mit Aussicht und eignet sich auch für E-Bikes.
Auf Rügen erwarten Sie über 250 Kilometer ausgeschilderte Radwege. Entlang der Bäderküste verlaufen viele Strecken auf glattem Asphalt, während in der Granitz und im Nationalpark Jasmund naturnahe Wege dominieren. In Urlaubsorten wie Binz, Sellin und Göhren beginnen zahlreiche Touren mit zuverlässiger Beschilderung und Rastplätzen mit Blick auf die Ostsee. Fahrräder und E-Bikes können Sie direkt vor Ort ausleihen, oft mit zusätzlichem Zubehör wie Helmen oder Kinderanhängern. In Sassnitz, Bergen, Putbus und Altefähr gibt es Werkstätten für kleinere Reparaturen. Die Fahrradmitnahme ist in vielen Linienbussen mit Hänger sowie in der Rügenschen BäderBahn möglich. So lassen sich auch längere Strecken flexibel planen.
Die Strecke von Sassnitz zum Königsstuhl zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten Touren auf Rügen. Sie führt durch den Nationalpark Jasmund, ein UNESCO-Weltnaturerbe, und verläuft größtenteils auf Waldwegen mit Blick auf die berühmten Kreidefelsen. Die Route beginnt am Hafen von Sassnitz und führt durch die Stubnitz bis zum Nationalpark-Zentrum. Dort können Sie das Besucherzentrum besuchen oder eine Pause mit Blick auf die Steilküste einlegen. Für Fahrräder ist der direkte Zugang zum Königsstuhl nicht gestattet, sie müssen am Eingang abgestellt werden. Die Tour eignet sich besonders für Naturfreunde, die abseits des Straßenverkehrs unterwegs sein möchten.
Auf Rügen gibt es viele Radtouren, die sich auch für Kinder eignen. Die folgenden Strecken sind flach, gut ausgebaut und bieten unterwegs sichere Pausenmöglichkeiten:
Zwischen Binz, Sellin, Baabe und Göhren verläuft ein gut ausgebauter Radweg. Er verbindet die bekannten Ostseebäder miteinander und bietet unterwegs zahlreiche Gelegenheiten für Stopps. Die Strecke ist etwa 20 Kilometer lang. Sie führt vorbei an klassischer Bäderarchitektur mit weißen Villen, breiten Promenaden und gepflegten Grünanlagen. Viele Radfahrer starten in Binz und fahren in südlicher Richtung. Unterwegs laden Cafés und Strandzugänge zu Pausen ein. Die Route ist durchgehend beschildert und eignet sich gut für entspannte Tagesausflüge.
Diese Etappe beginnt an der Seebrücke in Binz und führt auf rund zehn Kilometern durch die Granitz bis nach Sellin. Der Weg verläuft teils durch bewaldetes Gebiet und bietet immer wieder Ausblicke auf die Ostsee. In Sellin endet die Tour an der bekannten Seebrücke. Wer möchte, kann hier das Rad abstellen und über die historische Treppe zur Seebrücke hinuntergehen oder den Aufzug am Hochuferplatz nutzen.
In Binz lohnt sich ein Stopp im Strandcafé Binz in der Strandpromenade 29. Dort gibt es hausgemachte Kuchen und einen freien Blick aufs Meer. In Sellin liegt das Kolonial-Stübchen in der Wilhelmstraße 7. Das Café bietet ruhige Sitzplätze und eine Auswahl an warmen Getränken und Gebäck. Beide Orte sind gut vom Radweg erreichbar und laden zu einer entspannten Pause ein. Der Radweg führt durchgehend in Strandnähe. Wer eine Pause am Wasser einlegen möchte, erreicht von jeder Station aus in wenigen Minuten den Sandstrand. In Baabe etwa führt ein kurzer Abzweig direkt zur Strandpromenade. Viele Cafés liegen nah an den Strandzugängen. So lässt sich die Radtour jederzeit unterbrechen, sei es für einen Kaffee, ein Eis oder ein Bad im Meer.