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Mönchgut

Halbinsel im Biosphärenreservat Südost-Rügen

Die Halbinsel Mönchgut liegt im Südosten Rügens direkt an der Mündung des Greifswalder Boddens in die Ostsee. Überwiegend eingefasst durch das Naturschutzgebiet Mönchgut, gehört sie zum Biosphärenreservat Südost-Rügen und umfasst die Orte Baabe, Göhren, Gager, Middelhagen und Thiessow.

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Bereits 1250 wurden die noch heute existierende Dorfschule und das älteste Gebäude der Insel urkundlich erwähnt. Geprägt wurde die Insel bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts vor allem von der Fischerei, der bäuerlichen Landwirtschaft und dem Lotsenwesen. Besonders das Hüten von Schweinen, Schafen und Rindern waren hier Teil des alltäglichen Lebens. Der Fang von Heringen war damals Haupteinnahme- und Nahrungsquelle der Bewohner. Noch im Jahre 1990 war dies nebst der Lotsentätigkeit ein sehr einträgliches Geschäft.

Seltene Kräuter, Pflanzen, Kriechtiere und Insekten haben ihre Heimat auf Mönchgut. Dies war ausschlaggebend dafür, dass sich die UNESCO im März 1991 entschied, Teile von Mönchgut zum Schutzgebiet zu ernennen. Sehenswert ist hier allerdings nicht nur das Naturschutzgebiet sondern auch die die hohen Wiesenhügel, die der Schafszucht dienen und von ihr geprägt wurden. Sie bieten einen einmaligen Ausblick auf die Halbinsel.

Der 38 Meter hohe Lotsenberg mit dem darauf stehenden Lotsenturm ist nicht nur ein sehenswertes Denkmal, sondern ist auch dafür verantwortlich, dass das heutige Ostseebad Thiessow gegründet wurde. Hier fühlen sich vor allem Surfer und Strandurlauber sehr wohl. Ein besonderes Highlight ist auch die Schmalspurbahn Rasender Roland. Die historische Dampflokomotive ist dort seit 1895 in Betrieb.